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Die Jahresaktion 2017/2018 der Bordgastronomie

Liebe Gäste,

wer heute auf der Suche nach kreativen Rezeptideen ist, geht ins Internet. Dort ist auf zahlreichen Food-Blogs eine ganze Welt von Rezepten nur einen Mausklick entfernt.

Die persönlich und liebevoll gestalteten Websites liefern nicht nur jede Menge Anregungen und Küchentipps, sondern erzählen auch die Geschichten der Menschen dahinter. Seinen Ursprung hat der Trend in den USA, inzwischen sind Food-Blogs als Inspirationsquelle für Genießer auch aus Deutschland nicht mehr wegzudenken.

Für unsere aktuelle Jahresaktion „Mehr als nur Essen – gekocht. gebloggt. geliked.“ hatten wir sieben Food-Blogger gebeten, ihre Leidenschaft für das Kochen und Ausprobieren nicht nur mit ihren treuen Lesern auf den Blogs, sondern auch mit uns zu teilen. Alle zwei Monate konnten Sie nun leckere Aktionsgerichte entdecken, die exklusiv für den Bordservice der Deutschen Bahn entwickelt wurden. Freuen Sie sich nun auf das finale Gericht und lernen Sie unsere letzte Food-Bloggerin näher kennen.

Wir wünschen guten Appetit!
Ihr Team Bordservice
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Das Aktionsgericht im April und Mai 2018

Die Bloggeraktion 2017/2018 geht in ihre letzte Runde. Im April und Mai steht das Aktionsgericht Putenschnitzel nature mit Paprika-Rahm-Soße und Reis der Bloggerin Petra Hammerstein auf der Speisekarte.
„Inspiration finde ich eigentlich überall, sei es beim Einkaufen, auf Reisen, bei Bloggerkollegen oder wenn ich essen gehe. In diesem Fall wollte ich ein Wohlfühlgericht kreieren, und das ist für mich einfach das Putenschnitzel. Es hat etwas unglaublich Wärmendes, gleichzeitig ist meine Version nicht so deftig. Das bedeutet, es passt wunderbar in den Frühling.“

Das Rezept zum Nachkochen
für 4 Personen

Putenschnitzel mit Paprikasoße und Reis

Zutaten

4 Putenschnitzel je ca. 180 g
Je 1 gelbe, rote und (kleine) grüne Paprika
1 mittelgroße Zwiebel
200 ml Sahne
350 ml Brühe
3 EL Paprikapaste
1 EL Tomatenmark
1 gehäufter EL Paprikapulver edelsüß
1 EL Paprikapulver rosenscharf
1 TL Salz
1 EL Butter
1 TL Speisestärke
Reis nach Bedarf
Aktionsgericht
Zubereitung

Ofen auf 60 Grad vorheizen. Paprika waschen, putzen und in ½ cm breite Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Schnitzel etwas plattieren, salzen und von beiden Seiten in einer ausreichend großen Pfanne je zwei Minuten scharf anbraten. Schnitzel aus der Pfanne nehmen und im Ofen warmhalten. Die Hälfte der Butter in die Pfanne geben und den Bratensatz lösen.

Zwiebel etwa zwei Minuten anschwitzen, Paprikascheiben und wenn nötig noch etwas Öl hinzugeben. Salzen und ohne Bräunen anschwitzen. Brühe, Sahne, Paprikapaste, Tomatenmark und Paprikapulver einrühren und etwas köcheln lassen. Speisestärke in lauwarmem Wasser auflösen, anschließend in die Soße rühren, kurz aufkochen und Pfanne von der Hitze nehmen. Abschmecken, Schnitzel einlegen und einige Minuten durchziehen lassen. Reis nach Packungsbeilage garen und dazu servieren.

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Petras Tipp für Küche und Restaurant

Küchentipp
„Wichtig für Steaks, Schnitzel und Braten, aber auch bei Geflügel: Bevor das Fleisch in die Pfanne oder den Ofen wandert, aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur erwärmen lassen. Je nach Größe dauert das eine halbe bis eineinhalb Stunden. Außerdem lasse ich mein Fleisch vor dem Aufschneiden ungefähr zehn Minuten ruhen.“

Restauranttipp
„Wenn ich richtig gut bayerisch essen möchte, gehe ich in München zum Sedlmayr. Da kriegt man tolle Wirtshausküche zu moderaten Preisen, und man trifft auch den ein oder anderen bekannten Münchener Koch über seinen Weißwürsten. Da alles frisch gemacht wird, sollte man nicht nach 19 Uhr kommen, denn dann ist das Wunschgericht vielleicht schon ausverkauft.

Mein Lieblingschinese ist das Jin Restaurant in München, einer der wenigen Haubenchinesen Deutschlands. Ich gehe da seit 16 Jahren hin und bin mit Jin inzwischen befreundet. Er hat ein wahnsinniges Qualitätsbewusstsein und serviert typisch chinesische Gerichte, die man so nicht oft bekommt. Unbedingt probieren: die gebratenen Thunfischbäckchen.“

Lieblingsgericht
„Ich bin früher viel mit meinem Vater in Restaurants gegangen und hatte schon immer einen etwas ausgefalleneren Geschmack. Eine kulinarische Erinnerung, die heute nach wie vor mein Lieblingsgericht ist, sind gebratene Kalbsnierchen.“

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Zwischen Kochtöpfen und Antiquitäten

Der Stellenwert, den Essen und Genuss in Petra Hammersteins Leben haben, lässt sich an einem einzigen Satz erkennen: „Zwischen den Mahlzeiten führe ich unseren Familienbetrieb, ein Antiquariat in München.“ Eigentlich sollte Der Mut anderer ein Blog über Literatur und Kunst werden, aber die gebürtige Münchenerin merkte schnell, dass sie im Grunde viel lieber über ihre Leidenschaften Essen und Reisen schreiben wollte.

Schon als kleines Kind liebte die Bloggerin Weinbergschnecken, Austern, Tatar, rohe Leber oder kräftigen Schimmelkäse – und stellte fest, dass Essen nicht immer nur verbindet, sondern bei Altersgenossen auch für Befremden sorgen kann. Heute mag Petra Hammerstein es moderat und konzentriert sich auf ihrem Blog auf Lieblingsgerichte, die viele Menschen mögen und nachkochen können. In ihrer Freizeit erkundet sie ebenso gerne Metzgereien und Märkte in München wie fremde Länder.

Über den Blog
Auf die Idee zu Petras Hammersteins Food-Blog brachte sie damals ihr Freund. Er kannte ihre speziellen Essgewohnheiten als Kind, beispielsweise, dass es bei ihnen zum Frühstück gerne mal rosa gebratene Lammkoteletts gab. Die Bloggerin hat nie gestört, dass sie das bei anderen Kindern zur Außenseiterin gemacht hat. Irgendwann sagte ihr Freund: „Du kannst doch nicht die einzige sein, bei der das so war! Du hast immer kulinarischen Mut bewiesen, wo ist denn der Mut anderer?“

Neben Food spielen Reisen und Wein eine große Rolle auf www.dermutanderer.de, schließlich sind die Themengebiete eng miteinander verbunden. Vor jeder Reise informiert sich Petra Hammerstein intensiv über die landestypische Küche, und „da kann auch schon mal eine Destination flachfallen, wenn mir die einheimischen Gerichte nicht gefallen“. Dass jedes Mittag- und Abendessen bereits Wochen im Voraus reserviert ist, ist für die Münchenerin selbstverständlich.

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